🗒️ Whiteboard¶
Das Whiteboard ist eine freie Fläche, auf der Karten dort liegen, wo Sie sie hinlegen. Es ist als Zwischenschritt gedacht: Zuerst sammeln Sie Gedanken als unverbundene Karten, später verbinden Sie sie und lassen daraus ein Diagramm werden.
Der Unterschied zu den Layouts: Ein Layout ordnet Ihre Elemente automatisch an. Im Whiteboard bestimmen Sie die Anordnung selbst, und nichts verschiebt sich von allein.
Sie können mehrere Whiteboards in einer Wissensdatenbank führen — etwa eines je Thema oder je Arbeitsstand. Jede Fläche zeigt nur ihre eigenen Karten.
⚠️ Voraussetzung: Der Bearbeiten-Modus muss aktiv sein. Ein vorhandenes Whiteboard können Sie auch im Blättern-Modus ansehen, aber weder anlegen noch umbenennen noch Karten hinzufügen.
🚪 Whiteboard anlegen, wechseln und verlassen¶
Klicken Sie im linken Hauptmenü auf Werkzeuge. Dort finden Sie:
- Neues Whiteboard — legt eine weitere Fläche an und öffnet sie sofort. Beim allerersten Mal ist das auch der Weg zu Ihrem ersten Whiteboard.
- Whiteboards — ein Abschnitt, der alle vorhandenen Flächen auflistet.
Der Abschnitt ist zugeklappt und holt seinen Inhalt beim Aufklappen. Darin stehen zuerst die beiden Befehle für die Fläche, auf der Sie gerade sind, und darunter die Flächen selbst:
- Whiteboard umbenennen
- Dieses Whiteboard auflösen
- die Liste aller Flächen — die aktuelle ist markiert, ein Klick auf eine andere wechselt dorthin
Der Aufbau ist derselbe wie bei den gespeicherten Ansichten unter Ansicht einstellen: oben das Anlegen, darunter ein Abschnitt mit Befehlen und Liste.
Beim Anlegen erzeugt die Anwendung ein unsichtbares Element, das die Fläche zusammenhält. Sie sehen es nicht und müssen sich nicht darum kümmern.
Verlassen Sie das Whiteboard über das × in der Whiteboard-Leiste rechts oben. Sie kehren damit zum zuletzt benutzten Layout zurück.
Solange ein Whiteboard läuft, ist die Layout-Auswahl unter Ansicht einstellen ausgeblendet, denn die Anordnung bestimmen Sie.
Der Modus bleibt gespeichert: Beim nächsten Öffnen der Wissensdatenbank sind Sie wieder auf Ihrer zuletzt benutzten Fläche.
Er endet automatisch, sobald das Whiteboard nicht mehr angezeigt wird — etwa wenn Sie über die Suche zu einem Element außerhalb springen oder eine andere Wissensdatenbank laden. Sie landen dann im zuletzt benutzten Layout.
🧰 Die Whiteboard-Leiste¶
Solange ein Whiteboard läuft, erscheint rechts oben eine eigene Leiste. Ganz links steht der Name der Fläche — bei mehreren Whiteboards die Stelle, an der Sie ablesen, wo Sie gerade sind. Daneben liegen drei Schaltflächen:
| Schaltfläche | Wirkung |
|---|---|
| Whiteboard umbenennen | Öffnet den Bearbeiten-Dialog der Fläche — dasselbe wie der Eintrag im Panel |
| Neue Karte | Legt eine Karte in der Mitte des sichtbaren Ausschnitts an |
| × | Verlässt das Whiteboard |
Umbenennen und Neue Karte erscheinen nur im Bearbeiten-Modus, weil sie Daten schreiben. Name und × bleiben auch beim Blättern.
Die gewohnte Schnellzugriffsleiste darüber bleibt erhalten — Suche und Ansichtsumschaltung stehen weiter zur Verfügung. Die Schaltfläche zum Zentrieren rückt dort im Whiteboard alle Karten ins Bild; das ist nützlich, wenn Sie sich verscrollt haben.
✏️ Flächen benennen¶
Neue Flächen heißen „Whiteboard", „Whiteboard 2", „Whiteboard 3" und so fort. Sobald Sie mehr als eine führen, lohnt sich ein sprechender Name: Er steht in der Leiste und in der Liste im Werkzeuge-Panel.
Zum Umbenennen klicken Sie auf Whiteboard umbenennen — entweder in der Leiste oder im Panel. Es öffnet sich der gewohnte Bearbeiten-Dialog; ändern Sie dort das Feld Name.
🆕 Karten anlegen¶
Es gibt vier Wege, und keiner davon erzeugt eine Verbindung:
- Doppelklick auf die freie Fläche — die Karte entsteht genau dort, wo Sie geklickt haben. Der schnellste Weg.
- Neue Karte in der Whiteboard-Leiste oder Neu im Panel Diagramm bearbeiten — die Karte erscheint in der Mitte des sichtbaren Ausschnitts.
- Ziehen vom Ziehpunkt einer Karte auf die freie Fläche — die Karte entsteht am Ablagepunkt.
- Eingabetaste — wenn nichts markiert ist, entsteht die Karte in der Mitte des sichtbaren Ausschnitts.
Auf einem noch leeren Whiteboard steht mitten auf der Fläche die Schaltfläche Neues Element erstellen, darunter der Hinweis auf die Doppelklick-Geste. Beides verschwindet, sobald die erste Karte liegt.
In allen Fällen öffnet sich der gewohnte Dialog Neues Element erstellen, und zwar neben der Stelle, an der die Karte entsteht. Ist er angeheftet, können Sie mehrere Karten hintereinander anlegen; sie werden dann treppenförmig versetzt, damit sie sich nicht überdecken.
💡 Tipp: Karten sind gewöhnliche Elemente Ihrer Wissensdatenbank. Sie haben Beschreibung, Notizen, Anlagen und Kategorien wie jedes andere Element und tauchen in der Suche auf.
🔗 Karten verbinden¶
Fahren Sie mit der Maus über eine Karte und ziehen Sie vom runden Ziehpunkt an ihrer Spitze auf eine andere Karte. Dabei entsteht eine echte Verbindung mit Name, Richtung und Kategorie — dieselbe, die Sie in jedem Diagramm bekommen.
Wichtig: Das Verbinden verschiebt nichts. Beide Karten bleiben liegen, es kommt nur die Linie dazu. Auch das Löschen einer Verbindung verschiebt nichts.
Ziehen Sie stattdessen auf die freie Fläche, entsteht dort eine neue, unverbundene Karte. Der Ziehpunkt hat im Whiteboard also genau eine Aufgabe: Karten miteinander verbinden.
📌 Karten verschieben¶
Klicken Sie eine Karte an und ziehen Sie am blauen Griff mit dem Kreuz, der unterhalb erscheint. Die Karte bleibt, wo Sie loslassen.
Das ist der einzige Weg, auf dem sich eine bereits platzierte Karte bewegt. Alles andere — Verbinden, Trennen, neue Karten anlegen — lässt die vorhandenen Karten unberührt.
Jede Fläche merkt sich die Lage ihrer Karten getrennt.
♻️ Ein Whiteboard auflösen¶
Haben Sie eine Fläche fertig bearbeitet und möchten mit einer neuen beginnen, ohne das Erarbeitete zu verlieren, wählen Sie Dieses Whiteboard auflösen.
Dabei geht nichts verloren: Die Karten und alle Verbindungen bleiben unverändert in der Wissensdatenbank. Nur die Fläche als solche verschwindet — das unsichtbare Element wird zu einem gewöhnlichen Element und hält Ihre Karten weiter zusammen. Über die Suche oder das Kategorie-Panel finden Sie es wieder; benennen Sie es vorher sprechend, dann erkennen Sie es später.
Anschließend legen Sie mit Neues Whiteboard eine frische, leere Fläche an.
💡 Tipp: Wenn Sie die alte Sammlung gar nicht mehr brauchen, können Sie das aufgelöste Element auch löschen. Achten Sie darauf, dass Ihre Karten untereinander verbunden sind — sonst sind einzeln stehende Karten danach nur noch über die Suche erreichbar.
➡️ Vom Whiteboard zum Diagramm¶
Wenn Ihre Sammlung Form angenommen hat, verlassen Sie das Whiteboard über das ×. Dieselben Elemente und dieselben Verbindungen erscheinen dann im gewählten Layout — als MindMap, Flussdiagramm, Netzwerk oder in der 3D-Ansicht.
Ihre Whiteboard-Positionen gehen dabei nicht verloren. Kehren Sie zurück, liegt alles wieder so, wie Sie es verlassen haben.
Im Diagramm wird auch das Element sichtbar, das die Fläche zusammenhält; es bildet dort die Mitte.